Corporate Blog Studie

Juli 7, 2007

Die StudentInnen der Universität in Fribourg (Schweiz) beschäftigen sich mit den RezipientInnen von Corporate Blogs und haben für ihre Masterarbeit einen Fragebogen entwickelt. Die genauen Ziele sind auf Robert Basic’s Basic Thinking Blog zu finden.

Hier geht es zum Fragebogen.

Um die derzeitige Business Blogosphäre in Deutschland kümmert sich die Seite http://www.top100-business-blogs.de/top100/tops. Immer wieder aktualisiert werden hier die hundert meistgelesenen und somit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs aufgelistet. Die Unternehmen sind hier zum Mitmachen aufgefordert – der eigene Blog kann selbst in die Liste eingetragen werden. Selbstverständlich eine gute Werbung…

Die Geschichte der Weblogs ist fast genauso alt wie die des World Wide Web, dessen Entstehung auf das Jahr 1999 zurückzuführen ist.

Die Website des US-amerikanischen Erfinders des WWW    Tim Berners-Lee wird als erstes Weblog angesehen, das die Entwicklung der neuen Internet-Technik protokollierte.

Der Begriff Weblog wurde erstmals 1997 von Jorn Barger gebraucht, der eine Auswahl an Links aus dem WWW in seinem Netztagebuch Robot Wisdom veröffentlichte.

Die Zahl der Weblogs stieß rasant an, als in den USA die erste freie Weblog-Software Pitas verfügbar wurde. Während Anfang 1999 gerademal 23 Weblogs existierten, konnten bereits 2002 weltweit 500.000 Weblogs angeklickt werden.

Corporate Blog

Juni 27, 2007

Glaubwürdigkeit als Ziel der Kommunikation 

Corporate Blogs werden die Blogs genannt, die von Unternehmen und Firmen für ihre Kunden geschrieben werden. Der Corporate Blog sollte sich optisch und inhaltlich vom eigentlichen Internetauftritt des Unternehmens unterscheiden. Eine deutliche Verlinkung ist auch von Vorteil.  Das Ziel des Corporate Blogs ist die direkte Kommunikation mit dem Kunden und somit eine festere Bindung mit ihm. Durch den Dialog entsteht die Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Produkte und Firmeninhalten.  Das Konzept des Corporate Blog ist die Transparenz. Die weitere Schlussfolgerung ist ganz logisch: Durch das Zugeständnis der Transparenz entsteht Glaubwürdigkeit bei den Kunden und daraus entwickelt sich wiederum Vertrauen in das Unternehmen. Der Corporate Blog setzt also nicht auf ein durchgestyltes Marketingkonzept, sondern die Mitarbeiter selbst – jeder für sich , alle zusammen – schreiben für den Kunden. Jedes Unternehmen muss sich überlegen wie und welche Einblicke es ermöglichen will. Je authentischer die Sprache, desto mehr Glaubwürdigkeit gewinnt man. „Glaubwürdigkeit – Schlüssel zum Vertrauen“ heißt eine 2006 durchgeführte Studie der Universität Hohenheim. Sie zeigt ganz deutlich, dass die Öffentlichkeit ein großes Interesse an Business -Transparenz hat. Dem sollte man sich als Unternehmen nicht verschließen; also die Chance via Corporate Blog zur direkten Kundenkommunikation nutzen. 

Was ist ein Weblog?

Juni 27, 2007

Der Begriff Weblog hat sich aus den Worten „Web“ und „Log“ zusammengesetzt, wird meist nur noch Blog genannt und ist in seiner Bedeutung mit dem Logbuch verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens im Blog wird bloggen genannt – beide Begriffe sind im Duden eingetragen.

Genau wie im Logbuch sammelt der Herausgeber (der Blogger) seine Texte chronologisch in seinem Weblog. Der Aktuellste befindet sich hier immer – für alle sofort sichtbar – oben auf der Website.

Der Weblog zeichnet sich meist durch eine Mischung aus Information und eigener Meinung aus, oft ungefiltert und sehr persönlich. Jedoch soll der im Weblog veröffentliche Text nicht nur für sich stehen. Jeder Leser ist eingeladen, sein Kommentar dazu zu schreiben. Auf diese Weise entsteht ein Dialog via Text. Schneller als Brief oder gar E-mail.

Zpeech

Juni 27, 2007

“Freedom of Zpeech” lautet das Motto von Zpeech.

Wenn eine Website ihren Usern die Möglichkeit zum Kommentar gibt, ist dies oft mit einer umständlicher Anmeldeprozedur oder nerviger Zeitverzögerung verbunden – schließlich steht der Kommentar in winziger Schrift am Ende der Seite. Von Diskussionen lässt sich auf diesem Wege nur träumen, geschweige von den Seiten, die ihre User gar nicht zu Wort kommen lassen.

Zpeech is ein Diskussionsboard. Es gibt Websurfern die Möglichkeit ihre Meinung über eine Webseite direkt an Ort und Stelle zu posten. Indem man vor die URL der zu kritisierenden Homepage http://www.zpeech.com in die Adressleiste des Browsers setzt, öffnet sich ein flexibles Kommentarfenster, welches sich als Overlay über die eigentlich Seite legt. Die Seite bleibt wie im Original navigierbar, man kann das Overlay minimieren oder wegklicken.

Regestriert man sich nun bei zpeech, kann man überall mitschreiben. Die Kommentare bleiben dauerhaft bestehen. Unregistrierten Nutzern ist es immerhin möglich alle Einträge zu sehen.